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LisaRoeske

LisaRoeske

Konnte mich nicht überzeugen

Ein Haus voller Träume: Roman (insel taschenbuch) - Fanny Blake, Katharina Förs, Sonja Schuhmacher

Hope, die Mutter von Tom, Lucy und Jo, ist verstorben und so machen sich die drei auf ins Haus ihrer Mutter. Zusammen mit ihren Familien und Freunden wollen sie zum letzten Mal den Geburtstag von Hope feiern und sich von ihr verabschieden. Hope, die Mutter von Tom, Lucy und Jo, ist verstorben und so machen sich die drei auf ins Haus ihrer Mutter. Zusammen mit ihren Familien und Freunden wollen sie zum letzten Mal den Geburtstag von Hope feiern und sich von ihr verabschieden. Hope wünscht sie, dass das Haus verkauft wird. Die drei Geschwister stoßen beim aufräumen auf so manches Geheimnis.


Der Schreibstil lässt sich angenehm lesen. Blake benutzt eine einfach Sprache, so kann man dem Geschehen sehr schnell folgen. Die Charaktere überzeugen durch ihr authentisches Handeln und ihre realistische Sprache. Die kleine vierjährige Ivy hat mich vollkommen überzeugen können. Es macht Spaß die Charaktere über die Woche zu beobachten und zu sehen, wie sie wachsen.


Die Geschichte, um die Überraschungen, hatte ich mir etwas spannender vorgestellt. Ich dachte, dass die Drei beim ausräumen auf dunkle Familiengeheimnisse stoßen. Mich konnte das Buch nicht recht von sich überzeugen. Aber eventuell ist diese Familienidylle auch einfach nicht mein Gerne.


Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gewonnen und danke Autorin und Verlag dafür.

Schwere Kost

Die Hölle im Kinderheim: Auf ewig hinter seelischen Gittern - Renée Wum

In dem Buch lernen wir ein Kinderheim in Luxemburg kennen. In der Nachkriegszeit wurden viele Kinder von ihren Familien oder auch von Nachbarn in ein Heim gesteckt. Die Eltern dachten ihren Schützlingen würde es hier gut gehen, aber das war leider nicht der Fall. Dieser Abschnitt nennt sich schwarze Pädagogik und nicht nur in Luxemburg wurden die damaligen Heimkinder so behandelt.

Ich habe zu diesem Thema schon einige Bücher gelesen, da ich mich beruflich als Erzieherin häufig mit dem Thema auseinandersetzte.
Die Kinder waren damals nichts wert und das vermittelte man ihnen auch. Wum schildert ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen den damaligen Missbrauch durch die katholische Kirche. Ich möchte nichts genaueres wiedergeben, da das Thema nicht für jeden was ist.

Der Schreibstil des Buches ist sehr angenehm zu lesen. In dem Buch erzählt ein ehemaliges Heimkind, Dutz, von seinen erlittenen Quallen. Zwischenzeitlich werden auch die Schicksale von anderen Kindern, sowie von einigen Erwachsenen, beleuchtet.

Ich musste das Buch zwischenzeitlich immer mal wieder an die Seite legen und tief durchatmen. Es ist keine leichte Kost. Ab und zu hatte ich Tränen in den Augen und eine unfassbare Wut in meinem Bauch. Ich konnte einfach nicht verstehen, wie die Menschen so handeln konnten, dass es so böse Menschen unter uns gibt.

Das Buch wird mir auf jeden Fall in Erinnerung bleiben. 

Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde bekommen und danke der Autorin und dem Verlag dafür.

Ich liebe es

Rumo & Die Wunder im Dunkeln  - Walter Moers

Ein recht typischer Moers. Es ist fantasievoll, sprachlich mitreißend und die Geschichte fesselt einen ans Buch.

 

Am Anfang erhält der Leser Eindrücke in die Gedankenwelt eines jungen Wolpertinger, welcher mit seiner Familie verschleppt wird und von nun an in Angst lebt.

Wir begleiten Rumo auf dem Weg ins Erwachsenleben und fiebern mit ihm um die erste große Liebe, die zusammen mit einer ganzen Stadt voll Wolpertinger, von einem König mit Sprachstörung, entführt wird.

Rumo ist wild entschlossen, sie und seine Freunde wieder zu bekommen.

 

Die Geschichte um Rumo wird zum Ende hin ziemlich brutal. So kannte ich die Geschichten aus Zamonien überhaupt nicht. Die fantastisch geschilderten Schlachten, zeigen was Moers für ein Talent ist und verleihen dem Buch etwas besonderes.

 

Ich habe einige Seiten gebraucht bis ich in die Geschichte reinkam, aber als ich drinnen war, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Das Schicksal dieses Wolpertinger fesselt einen ans Buch.

Dazu kommen noch die Illustrationen, die wie immer einfach nur perfekt sind.

Auch finde ich es fantastisch, was Moers für eine Fantasiewelt erschaffen hat. In Zamonien bin ich persönlich noch lieber als in der Welt von Harry Potter.

 

Dieses Buch ist, wie jedes andere Buch von Moers bisher, eine absolute Leseempfehlung und auch für Neueinsteiger in die zamonische Welt geeignet. Allerdings ist es kein Buch für Kinder.

 

Ein fabelhaftes Buch

Wilde Reise durch die Nacht (Broschiert) - Walter Moers, Gustave Doré

In „Wilde Reise durch die Nacht“ schreibt Moers eine Geschichte zu den Illustrationen von Gustave Doré. Doré illustriete neben Dantes Inferno auch Raven von Edgar Alan Poe und Cervantes Don Quichote.
Eigentlich gib es zuerst eine Geschichte und dann schafft ein Illustrator die passenden Bilder dazu, Moers arbeitet, bei diesem Buch, anderes herum.

Moers schickt den 12 Jahren alten Gustave Dore auf eine außergewöhnliche Reise, um eine Wette gegen den Tod zu gewinnen und so seine Seele zu behalten.Gustave bekommt vom Tod unglaubliche Aufgaben gestellt und macht sich in einer wilden Reise durch die Nacht daran sie zu erfüllen.

Walter Moers ist in meinen Augen ein fantastischer und außergewöhnlicher Autor.Wie immer überzeugt Moers mich mit seiner Sprache, seinem Witz und seiner Ideenvielfalt.Man wird von der Geschichte in einen Bann gezogen und ehe ich mich versah, war das Buch auch schon an seinem Ende.
Es ist eine Geschichte über die Geheimnisse von Leben und Tod. Alles mit einer Prise Humor und einer unglaublichen Fantasie.

Ein Buch, dass in einem Bücherregal nicht fehlen sollte.